
Focaccia Genovese im Pizzaofen
Focaccia genovese — im Dialekt Fugassa — ist älter als die neapolitanische Pizza und grundlegend anders als die römische Pizza bianca. Sie ist dicker, viel öliger und wird mit einer Salamoia (Wasser, Salz und Olivenöl) hergestellt, die direkt in jede Vertiefung vor dem Backen gegossen wird, in jedem Hohlraum zusammenfließt und das Innere weich dampft während der Boden auf dem geölten Blech knusprig wird. Der dreistufige Eindrückprozess — einmal nach der Stockgare, einmal nach der Blech-Gare, einmal nach dem Hinzufügen der Salamoia — erzeugt eine Oberfläche aus Graten und Vertiefungen. Die Grate bräunen und werden knusprig; die Vertiefungsböden bleiben feucht. Genuesen essen sie pur zum Frühstück und tauchen die Ecke in ihren Cappuccino. Das ist kein belag-schweres Rezept; das Brot selbst ist der Punkt.
1680 g Teig gesamt
Der Teig · Bäcker-%
- Mehlstrong 00 or bread flour940 g
- Wasser70% hydration660 g
- Salz19 g
- Instant-Hefe×1,25 Trockenhefe · ×3 frische Hefe4.7 g
- Olivenöl56 g
Backen
Bei moderater Hitze auf den Stein setzen. Die Salzlake wird in den ersten Minuten zischen und das Innere dampfen. Die Gratkoberflächen sollten goldbraun werden während die Vertiefungsböden leicht blasser und feucht bleiben. Zur Halbzeit drehen. Herausnehmen wenn die Ränder golden und der Boden tief gebräunt sind. 270–310 °C / 520–590 °F, 15–20 Minuten.
Servieren
Warm serviert, in Rechtecke geschnitten oder gerissen. Pur gegessen, mit Mortadella, oder in Kaffee getaucht — die genuesische Frühstücksgewohnheit ist vollkommen authentisch. Die Variante mit Stracchino zwischen zwei hauchdünnen Schichten (Focaccia di Recco) ist ein eigenständiges Rezept.
Belag — skaliert für 4 Pizzen
- Extra virgin olive oil (dough + tray + brine combined)240 g
- Fine sea salt (for brine)40 g
- Water (for brine)320 g
- Coarse sea salt (for surface)16 g
- Fresh rosemary (optional, pressed into dimples)16 g